England, Frankreich, alle sind sie raus
Jaa, endlich, vier lange Jahre mussten wir drauf warten, und nun ist es so weit! Oder besser gesagt, schon halb wieder vorbei, denn der Ball rollt schon lange wieder, das Runde schaffte es schon öfter ins Eckige, ja, und so weiter. Die Fußball WM 2010 ist bereits seit dem 11. Juni in vollem Gange, doch etwas scheint dieses Jahr anders als gewohnt zu verlaufen. So ist der amtierende Weltmeister Italien, wie auch sein Vize Frankreich schon in der Vorrunde draußen, wo sich dieses Jahr auch Griechenland, der ehemalige Europameister, verabschiedet hat. Sogar der Top-Favorit England wurde schon von Deutschland nach Hause geschickt. Aber woran mag das wohl liegen, dass viele der Finalkandidaten weg vom Fenster sind? Schon Bobby Robinson hat erkannt, dass "die ersten 90 Minuten die schwersten sind". Darauf sollten manche Spieler vielleicht in Zukunft etwas achten, nicht dass es am Schluss wieder 7:0 steht, was uns Portugal vorgemacht hat, die dieses Problem anscheinend erkannt haben. Auch Otto Rehagel hat gut beobachtet, "ein schlechter Spieler bleibe schlecht, da helfe auch keine Tablette", naja gut, er hat diese Spieler wohl in seinem Team übersehn, aber sei ihm verziehen. Oder kann es daran liegen, dass sich die Profis nicht richtig auf ihre Gegner vorbereitet haben, laut Christoph Daum, der dies schon lange bemerkt hat, wonach "einige Spieler zwar wissen, wer in "Star Trek" welche Rolle spielt, aber nicht, mit wem sie es im nächsten Spiel zu tun haben". Am besten sollten es alle Trainer so machen wie Andreas Köpke, der seinem Supertorwart 2006 beim Elfmeter gegen Argentinien einen Spickzettel mit den Schießgewohnheiten der Gegner zuschusterte. Immerhin hat es geholfen. Dennoch "gab es eine ganze Reihe von Spielen, die nicht im Stadion stattfinden hätten sollen, sondern auf dem Sandplatz nebenan", wo anscheinend auch Franz Beckenbauer spielen hat müssen. Aber alle haben es zu Glück noch erkannt, die Spielzüge müssen besser werden, und die Nationalspieler motivierter. Hierzu hat Giovanni Trappatoni einen Rat: "Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muss man sich fragen: Warum? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wieder holen!" Oder dass "es wichtig ist, dass man 90 Muniten mit voller Konzentration ans nächste Spiel denkt", so wie Loddar Matthäus. Wenn sich die Spieler nicht daran halten, geht es ihnen vielleicht bald wie Roy Präger, bei dem "auffe Bank sitzen scheiße ist, da tut einem ja der Arsch weh". Am besten behalten die Fußballer diese Tipps im Hinterkopf, es könnte ihnen zum nächsten Sieg verhelfen. Und sie sollten auch nicht so viel Zeit zum auswählen ihrer Trikots vergeuden wie Loddar, bei dem "die Schuhe zum Gürtel passen müssen", denn "das Geheimnis des Fußballs ist ja immer noch der Ball", worauf Uwe Seeler die Spieler gerne hinweist.
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1 Kommentare:
Mir gefällt deine Glosse sehr gut.
Vorallem die immer wieder
eingebrachten wörtlichen Reden finde ich sehr gelungen, da sie die Glosse insgesamt auflockern und sie so noch witziger wird.
Da du ein aktuelles Thema gewählt hast kann sich auch jeder mit dieser Glosse identifizieren bzw sie verstehen.
Super gemacht!
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